Depri-Helden werden Landesorganisation
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, zu der der Verein am Freitag, den 30. Oktober eingeladen hatte, berichtete der Vorstand über die bestehende Problematik bei der Pauschalföderung im aktuellen und kommenden Jahr. Die Strukturen, die der Verein aufgebaut hat, um die Selbsthilfegruppen zu betreuen, sind in den Förderrichtlinien der GKV nicht förderfähig. Lösung wäre die Dezentralisierung der Aufgaben, das bedeutet, dass jede Selbsthilfegruppe sich eigenständig um Gelder kümmern müssen, dazu aber auch ein rechtsfähiges Konstrukt – also einen Verein – darstellen müsste, ein eigenes Konto bräuchte sowie eigene Flyer und Werbung. Das würde auch bedeuten, dass der Verein, wie es in der jetzigen Form gibt, keine Aufgaben mehr hätte und sich damit auflösen könnte. Die Alternative zu diesem Szenario ist der Schritt nach vorne, hin zu einer Landesorganisation. Im Detail bedeutet das, dass die Depri-Helden als Landesverband für ganz Niedersachsen zuständig wären. Die Voraussetzungen hierfür erfüllt der Verein bereits, es fehlten lediglich zwei Punkte: Eine Gruppe musste noch in einem weiteren Landkreis gegründet werden, was am 25. November in Lüneburg bei dem Infoabend geschieht. Das letzte Punkt war die Festlegunng des Wirkungskreises auf Landesebene in der Satzung. Hierüber stimmten die Mitglieder in der heutigen Sitzung ab und votierten einstimmig für die Satzungsänderung. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde die damit einhergehende neue Beitragsordnung. Mit diesem wichtigen Schritt und der Unterstützung der Vereinsmitglieder sind die Depri-Helden nun eine Landesorganisation, also der „Depri-Helden e.V. – Landesverband Niedersachsen“ und das keine zwei Wochen nach dem dritten Geburtstag des Vereins. Der Dank geht an alle Unterstützer, fleißigen Helfer, Aktiven, Förderer und jedes einzelne Mitglied des Vereins für diesen wichtigen Schritt.